Rollstühle

In diesem Bereich finden Sie ein Auswahl an Rollstühlen.
Bei weiteren Fragen beraten wir Sie gerne während unserer Öffnungszeiten!

1. STANDARD-ROLLSTUHL

Die Bezeichnung "Standard-Rollstuhl" weist bereits darauf hin, dass diese Modellgattung generelle statt individuelle Funktionen beinhaltet. Eine Grundversorgung für die nicht dauerhafte Benutzung ist damit abgedeckt. Deshalb dient ein Standardrollstuhl häufig als Transportmittel, eventuell (im stationären Bereich) auch für verschiedene Personen.

Ausstattungsmerkmale:

  • Faltbarer Rahmen

  • zwei große Räder hinten

  • zwei kleine Lenkräder vorn

  • abnehmbare und austauschbare Armlehnen und Fußstützen

  • Sitz- und Rückenbespannung aus Kunstleder, gepolstert oder ungepolstert

  • anzutreiben über die Greifreifen oder durch die Begleitperson

  • Zubehör erhältlich zB. Stockhalter, Beleuchtung, Haltegurt, Therapietisch

2. LEICHTGEWICHT-ROLLSTUHL

Als die Qualitätsstandards im Hilfsmittelverzeichnis definiert und festgelegt wurden, war ein Leichtgewicht-Rollstuhl von seiner technischen Ausstattung im wesentlichen ein Standardrollstuhl mit reduziertem Gewicht.

Mittlerweile verlaufen die Grenzen zum Standard- aber insbesondere zum Aktivrollstuhl fließend. So reicht das Spektrum bei Leichtgewichtrollstühlen vom Standardsortiment mit Bauteilen aus Aluminium zur Gewichtreduktion bis zum anpassbaren Modell mit einer Vielzahl an Elementen, die aus dem Aktivbereich kommen.

Ausstattungsmerkmale:

  • Faltbarer Rahmen

  • zwei große Räder hinten

  • zwei kleine Lenkräder vorne

  • abnehmbare und austauschbare Armlehnen und

  • Fußstützen aus Aluminium

  • Sitz- und Rückenbespannung aus textilem Material, je nach Modell auch gepolstert

  • anzutreiben über Greifreifen oder durch Begleitperson

  • Zubehör zB. Stockhalter, passive Beleuchtung, Stützrollen, Haltegurt, Therapietisch, freigegebene Zusatzantriebe, Rückhaltesystem

3. Multifunktions-Rollstuhl "SOLERO", Firma MEYRA

Gemeinsam leben: Durch die niedrige Sitzhöhe, die leichte Sitzneigung nach vorne und die abnehmbaren Beinstützen ermöglicht der Solero das aktive Sitzen in aufgerichteter Position und somit die Förderung der eigenen Mobilität und Integration in das soziale und gesellschaftliche Leben. Es gilt die Lebensqualität zu steigern.

Einsatzbereiche:

  • Geriatrische Versorgung in Senioren- und Pflegeheimen, sowie im häuslichen Bereich

  • Bei körperlichen Funktionsstörungen die eine gute, unterstüzende Sitzposition erforderlich machen

  • Gute Eignung und Mobilisierung für Selbstfahrer

  • Sehr kompakt in der Transit-Version

  • Benutzgewicht 130 kg.

Anpassung:

  • Neuer Rahmen erweitert die Funktionalität

  • Klinisch getestet, ergonomische Polsterungen

  • Hoher Sitzkomfort und gute Druckverteilung durch speziellen Schaum

  • Individuelle Sitz- und Rückeneinstellung stabilisiert die Sitzposition

  • Mobilisiert zum aktiven und aufgerichteten Sitzen durch Absenken der vorderen Sitzkante

  • Schnelle und problemlose Anpassung an neuen Benutzer (Wiedereinsatz, Mehrfachnutzung)

Bedienung:

  • Druckbremse, optional Trommelbremse

  • Rückenlehne stufenlos verstellbar

  • Gasdruckfeder regulierte stufenlose Sitzkantelung

  • Variable Sitztiefenverstellung

  • Variable Sitzbreite

  • Kopfstütze höhen-, tiefen- und winkelverstellbar

  • Armlehnen höhenverstell- und abnehmbar mit Memoryfunktion

  • Armauflage tiefenverstellbar

  • Beinstützen winkelverstell- und arretierbar, abschwenk- und abnehmbar

Zubehör:

  • Abduktionskeil

  • Gehhilfenhalter

  • Greifreifenüberzug

  • Passive Beleuchtung

  • Seitenstützen

  • Sicherheitsgurt

  • Speichenschutz

  • Stützrollen mit Auftritt

  • Therapietisch

  • Multifunktionsprofil zur Aufnahme der Rückenschale und diverser Optionen wie zB. Pelotten und Infusionsständer

4. AKTIV-ROLLSTUHL, Firma MEYRA

MEYRA-ORTOPEDIA Aktiv- und Starrrahmenrollstühle sind Entwicklungen hochqualifizierter Ingenieure in Zusammenarbeit mit international anerkannten Spitzensportlern. Nicht nur die deutsche Rolltuhlbasketball-Nationalmannschaft der Herren steht voll hinter den Konzepten dieser Produkte, sondern auch die Nationalteams Österreichs, der Schweiz, Tschechiens und Russlands, die Spitzenteams der deutschen Rollstuhlbasketball-Bundesliga sowie die A-Kader der Rollstühle-Tischtennisspieler und - Fechter.

Die Begriffsbezeichnung Aktivrollstuhl ist erklärungsbedürftig. Nicht die vorhandene Aktivität des Fahrers ist ausschlaggebend für die Wahl dieser Gattung, sondern die Möglichkeiten des flexiblen Systems, den Benutzer zu größeren Aktivität zu befähigen. Entscheidend für den Aktivrollstuhl sind die vielfältigen Anpassmöglichkeiten (Adaption) - er ist durch seinen Baukasten mit vielen Varianten auf den einzelnen Benützer wie ein Maßanzug zu "schneidern". Deshalb ist der Begriff Adaptivrollstuhl unserer Meinung nach passender. Je genauer die Anpassung an die individuellen Körpermaße, an die Funktionseinschränkungen und an die gewünschten Fahreigenschaften möglich ist, umso aktiver kann der Rollstuhl von seinem Benutzer im Alltag eingesetzt werden.

Ausstattungsmerkmale:

  • meist faltbarer Rohrrahmen, aber auch starre Rahmen

  • gerader oder schräger Vorderbau

  • große Antriebsräder hinten

  • kleine Lenkräder vorn

  • abnehmbare und austauschbare Armlehnen und Fußstützen

  • meist mit fester, textiler Rücken- und Sitzbespannung

  • Zubehör zB. Antikipprolle, Butterfly Bremse, Sitzkissen, Speichenschutz, Stockhalter, Wadengurt

5. ELEKTRO-ROLLSTUHL

Diese müssen einen weiten Anforderungskatalog erfüllen. Als Hilfsmittel müssen sie Mobilitätseinschränkungen des zu Versorgenden ausgleichen und an die individuellen Bedürfnisse des Benutzers anpassbar sein.

Sie fallen als Rehabilitationshilfsmittel unter die Bestimmungen des Medizinproduktegesetzes. Da sie daneben auch Elektrogeräte sind, müssen die VDE-Richtlinien und die länderspezifischen Vorschriften eingehalten werden, die jedoch zum überwiegenden Teil in das Medizinproduktegesetz aufgenommen und zum Teil verschärft wurden. Weiterhin sind Elektro-Rollstühle in Deutschland Kraftfahrzeuge und fallen damit unter die Bestimmungen des Straßenverkehrsordnung und der entsprechenden Zulassungs- und Versicherungsbestimmungen (gilt nicht für Österreich).

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